Papst Johannes Paul Ii. Zitate uber die Zukunft
Unsere Zukunft auf diesem Planeten, der so sehr der nuklearen Vernichtung ausgesetzt ist, hängt von einem einzigen Faktor ab: Die Menschheit muss eine moralische Kehrtwende machen.
Die Familie ist als grundlegende und wesentliche Erziehungsgemeinschaft das bevorzugte Mittel, um religiöse und kulturelle Werte zu vermitteln, die der Person helfen, ihre eigene Identität zu erwerben. Gegründet auf Liebe und offen für die Gabe des Lebens, enthält die Familie in sich selbst die Zukunft der Gesellschaft; ihre besondere Aufgabe ist es, wirksam zu einer Zukunft des Friedens beizutragen.
Lasst uns die Vergangenheit in Dankbarkeit erinnern, die Gegenwart mit Begeisterung leben und der Zukunft mit Vertrauen entgegensehen.
Die Zukunft liegt in euren Herzen und in euren Händen. Gott vertraut euch die Aufgabe an—zugleich schwierig und erhebend—mit Ihm zusammen am Aufbau der Zivilisation der Liebe zu wirken.
Was schuldet unsere Generation den noch ungeborenen Generationen? … Es gibt eine Ordnung im Universum, die respektiert werden muss, und … die menschliche Person, die die Fähigkeit hat, frei zu wählen, trägt eine ernste Verantwortung, diese Ordnung zum Wohle künftiger Generationen zu bewahren.
Die Erde wird ihre Ernte nicht weiter anbieten, außer mit treuer Fürsorge. Wir können nicht sagen, wir lieben das Land, und dann Schritte tun, um es zu zerstören, damit spätere Generationen es nutzen.
Das Evangelium des Lebens ist nicht nur für Gläubige. Es ist für alle. Die Frage von Leben und dessen Schutz und Förderung ist nicht allein Sache der Christen. Obwohl der Glaube besonderes Licht und besondere Kraft schenkt, entsteht diese Frage in jedem menschlichen Gewissen, das nach Wahrheit sucht und sich um die Zukunft der Menschheit sorgt. Das Leben hat gewiss einen heiligen und religiösen Wert—doch in keiner Weise ist dieser Wert nur für Gläubige von Belang. Der Wert, um den es geht, ist einer, den jeder Mensch im Licht der Vernunft erfassen kann; deshalb betrifft er notwendigerweise alle.
Der Krieg sollte dem tragischen Vergangenheitsgeschehen angehören – der Geschichte. Er sollte keinen Platz auf dem Plan der Menschheit für die Zukunft haben.
Gläubige wissen: Das Vorhandensein des Bösen geht immer mit dem Vorhandensein des Guten einher – mit Gnade… Wo das Böse wächst, wächst auch die Hoffnung auf das Gute… In der Liebe, die aus dem Herzen Christi strömt, finden wir Hoffnung für die Zukunft der Welt. Christus hat die Welt erlöst: „Durch seine Wunden sind wir geheilt.“ (Jesaja 53:5)
Die Zukunft beginnt heute, nicht morgen.
Ein Land, das seine eigenen Kinder tötet, hat keine Zukunft.
