Papst Johannes Paul Ii. Zitate uber den Glaube
Der Glaube greift nicht ein, um die Autonomie der Vernunft abzuschaffen, noch um ihren Wirkungsbereich zu verkleinern, sondern allein, um den Menschen verstehen zu lassen: In diesen Ereignissen handelt der Gott Israels.
Die Rosenkranz-Andacht versetzt uns mystisch an Marias Seite, während sie das menschliche Wachstum Christi im Haus von Nazareth behütet. Das befähigt sie, uns zu unterweisen und uns mit derselben Sorgfalt zu formen—bis Christus in uns „voll Gestalt“ geworden ist… Warum sollten wir nicht erneut zum Rosenkranz greifen, mit demselben Glauben wie jene, die vor uns gegangen sind?
Vernunft und Glaube können nicht getrennt werden, ohne die Fähigkeit von Männern und Frauen zu vermindern, sich selbst, die Welt und Gott auf angemessene Weise zu erkennen.
Darum kann man sagen: Aus der Sicht der Glaubenslehre gibt es keine Schwierigkeiten, den Ursprung des Menschen in Bezug auf den Körper zu erklären—mithilfe der Evolutionstheorie.
Gerade Christen erkennen, dass ihre Verantwortung innerhalb der Schöpfung und ihre Pflicht gegenüber der Natur und dem Schöpfer ein wesentlicher Teil ihres Glaubens ist.
Ich hoffe, dass dein Beispiel viele Seelen zur Anbetung Jesu Christi zieht—dessen Gegenwart auf dem Altar Trost und Hoffnung denen schenkt, die sich ihm mit Glauben und Liebe anvertrauen. Sie sehen in ihm den Emmanuel, Gott mit uns, der unter uns wohnen wollte: sein Herz in unserem Herzen.
Gebet gibt uns Kraft für große Ideale, für das Festhalten an unserem Glauben, für Wohltätigkeit, Reinheit und Großzügigkeit; Gebet gibt uns Kraft, aus Gleichgültigkeit und Schuld aufzustehen—falls wir das Unglück hatten, der Versuchung und Schwäche nachzugeben. Gebet schenkt uns Licht, um aus Gottes Perspektive und aus der Ewigkeit heraus zu sehen und zu urteilen. Darum darfst du das Beten nicht aufgeben!
Die Wahrheit des Glaubens über die Schöpfung steht radikal im Gegensatz zu den Theorien der materialistischen Philosophie. Diese sehen den Kosmos als Ergebnis einer Evolution der Materie, die auf reines Zufall und Notwendigkeit zurückführbar ist.
Jede Geste der Verehrung, jede Kniebeuge, die du vor dem Allerheiligsten machst, ist wichtig, weil sie ein Akt des Glaubens an Christus ist und ein Akt der Liebe zu Christus. Und jedes Zeichen des Kreuzes und jede ehrende Geste, die du machst, wenn du an einer Kirche vorbeigehst, ist ebenfalls ein Akt des Glaubens.
Glaube und Vernunft sind wie zwei Flügel des menschlichen Geistes, mit denen er zur Wahrheit aufsteigt.
Glaube und Vernunft sind wie zwei Flügel, auf denen der menschliche Geist zur Betrachtung der Wahrheit aufsteigt; und Gott hat in das menschliche Herz den Wunsch gelegt, die Wahrheit zu kennen – mit einem Wort: sich selbst zu kennen. So mögen Männer und Frauen, indem sie Gott erkennen und lieben, auch zur Fülle der Wahrheit über sich selbst gelangen.
Du musst stark sein, liebe Brüder und Schwestern. Du musst stark sein mit der Kraft, die aus dem Glauben kommt.
Nur der Glaube an Christus lässt eine Kultur entstehen, die dem Egoismus und dem Tod entgegengesetzt ist.
Das Evangelium des Lebens ist nicht nur für Gläubige. Es ist für alle. Die Frage von Leben und dessen Schutz und Förderung ist nicht allein Sache der Christen. Obwohl der Glaube besonderes Licht und besondere Kraft schenkt, entsteht diese Frage in jedem menschlichen Gewissen, das nach Wahrheit sucht und sich um die Zukunft der Menschheit sorgt. Das Leben hat gewiss einen heiligen und religiösen Wert—doch in keiner Weise ist dieser Wert nur für Gläubige von Belang. Der Wert, um den es geht, ist einer, den jeder Mensch im Licht der Vernunft erfassen kann; deshalb betrifft er notwendigerweise alle.
Dein Glaube wird dir helfen zu erkennen, dass es Jesus selbst ist, der in der Heiligen Hostie gegenwärtig ist—und auf dich wartet und dich ruft, jede Woche eine besondere, genau bestimmte Stunde mit ihm zu verbringen.
Friede ist nicht nur die Abwesenheit von Krieg. Wie eine Kathedrale muss der Friede geduldig errichtet werden—mit unerschütterlichem Glauben.
Hab keine Angst, in das Unbekannte hineinzutreten. Tritt einfach furchtlos einen Schritt hinaus—und wisse: Ich bin mit dir; daher kann dir kein Schaden widerfahren. Alles ist sehr, sehr gut. Tu dies in völligem Glauben und Vertrauen.
