Papst Johannes Paul Ii. Zitate uber die Gewalt
Gewalt ist ein Verbrechen gegen die Menschheit, denn sie zerstört das eigentliche Gewebe der Gesellschaft.
Angesichts der Probleme und Enttäuschungen von heute werden viele Menschen versuchen, sich ihrer Verantwortung zu entziehen. Flucht in Egoismus, Flucht in sexuellen Genuss, Flucht in Drogen, Flucht in Gewalt, Flucht in Gleichgültigkeit und zynische Haltungen. Ich stelle dir die Option der Liebe vor—die Gegenseite zur Flucht.
Für Frieden einzutreten bedeutet nicht, dem Bösen passiv nachzugeben oder Prinzipien zu verwässern. Es verlangt einen aktiven Kampf gegen Hass, Unterdrückung und Uneinigkeit – aber nicht mit Methoden der Gewalt. Frieden aufzubauen erfordert schöpferisches und mutiges Handeln.
Nehmen wir nicht Gewalt als Weg zum Frieden an. Beginnen wir stattdessen mit dem Respekt vor wahrer Freiheit: Der daraus entstehende Friede wird die Erwartungen der Welt erfüllen können—denn es wird ein Friede sein, der auf Gerechtigkeit gebaut ist, ein Friede, gegründet auf der unvergleichlichen Würde des freien Menschen.
Ein großer Teil der Gewalt, die die Menschheit in unserer Zeit erleidet, wurzelt in Missverständnis sowie in der Zurückweisung der Werte und der Identität fremder Kulturen. Tourismus verbessert Beziehungen zwischen Menschen und Völkern: Wenn sie freundlich, respektvoll und von Solidarität getragen sind, werden sie gleichsam zur offenen Tür für Frieden und ein harmonisches Miteinander.
Soziale Gerechtigkeit kann nicht durch Gewalt erreicht werden. Gewalt tötet, was sie zu erschaffen beabsichtigt.
Gewalt und Waffen können die Probleme der Menschen niemals lösen.
Auf meinen Knien bitte ich dich: Wende dich von den Wegen der Gewalt ab und kehre zum Weg des Friedens zurück. Wer zur Gewalt greift, behauptet immer, nur Gewalt könne Veränderung bewirken. Du musst wissen: Es gibt einen politischen, friedlichen Weg zur Gerechtigkeit.
