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Zitate uber den Verstand von Lahiri Mahasaya

  • Niemand ist ein Sünder; niemand ist auch heilig. Wenn der Geist in den Kutastha gesetzt ist, gibt es keine Sünde; andernfalls, wenn der Geist nach außen gerichtet ist, gibt es Sünde. Mit anderen Worten: Wenn der Geist nicht im Kutastha ist, ist er in Sünde.
  • Avidya, Unwissenheit, ist der äußere Zustand des Geistes; Bidya, Wissen, ist die Nachwirkung der Kriya – die innere Haltung, die daraus entsteht.
  • Wenn der Geist ruhig ist, begehrt er nicht unnötig. Im Zustand jenseits des Begehrens verrichtet man keine unnötigen Werke.
  • Der Geist soll nicht nach außen gemacht werden. Was nützt es, wenn Geist und Augen ruhig sind, aber der Körper nicht? Heute kommt der Atem nicht mehr heraus, und viele Abhängigkeiten entstehen.
  • Das, was einen vor dem Geist (unruhiger Atem), also manasa, bewahrt, heißt Mantra; und das, was einen von der Anhaftung an den Körper befreit, heißt Tantra.
  • Ich sah ein reines Nichts—Brahma, das höchste Selbst. Der Geist muss sich in Ihm auflösen.
  • Niemand ist ein Sünder; der Geist selbst ist der Sünder, wenn er nach außen von den Kutastha weg gerät.
  • Man kann alle Gottheiten sehen, wenn man den unruhigen Geist zurückzieht und sich in den Kutastha nach innen versenkt.
  • Jenseits der fünf Sinne ist der Geist—das ist der Atem. Jenseits des Geistes ist Buddhi—das ist Bindu, oder der Punkt (zwischen den Augenbrauen). Jenseits des Bindu ist Brahma, das höchste Selbst—die reine Leere, formlos.
  • Die Anwendung von Körper, Geist und Sprache in der Handlung nennt man Ahingsa (Gewaltlosigkeit).