Der Atem ist die Brücke, die Leben mit Bewusstsein verbindet – er vereint deinen Körper mit deinen Gedanken. Wann immer dein Geist zerstreut wird, nutze deinen Atem, um deinen Geist wieder in den Griff zu bekommen.
Beim Einatmen beruhige ich Körper und Geist. Beim Ausatmen lächle ich. Im Verweilen im gegenwärtigen Augenblick weiß ich: Das ist der einzige Augenblick.
Der Geist kann in tausend Richtungen gehen, doch auf diesem schönen Pfad gehe ich in Frieden. Mit jedem Schritt weht der Wind. Mit jedem Schritt blüht eine Blume.
Gefühle – ob Mitgefühl oder Reizbarkeit – sollten willkommen geheißen, erkannt und auf absolut gleicher Grundlage behandelt werden. Denn beides sind wir selbst. Die Mandarine, die ich esse, ist ich. Das Senfgrün, das ich pflanze, ist ich. Ich pflanze mit ganzem Herzen und ganzem Geist. Nichts sollte sorgfältiger behandelt werden als etwas anderes. In Achtsamkeit, Mitgefühl, Reizbarkeit, Senfgrün und Teekanne sind alles heilig.
Bitte warte nicht, bis die Ärzte dir sagen, dass du ein Baby bekommst, um damit anzufangen, dich darum zu kümmern. Es ist bereits da. Was auch immer du bist, was auch immer du tust—dein Baby wird es bekommen. Alles, was du isst, und jede Sorge, die in deinem Geist ist, wird für ihn oder sie sein. Kannst du mir sagen, dass du nicht lächeln kannst? Denk an das Baby und lächle für ihn, für sie, für die zukünftigen Generationen. Bitte sag mir nicht, dass ein Lächeln und dein Kummer nicht zusammenpassen. Das ist dein Kummer—aber was ist mit deinem Baby? Es ist nicht sein Kummer, es ist nicht ihr Kummer.
[Der Buddha] erkannte, dass Körper und Geist eine einzige Wirklichkeit bilden, die nicht getrennt werden kann. Frieden und Behaglichkeit des Körpers standen in direktem Zusammenhang mit Frieden und Behaglichkeit des Geistes. Den Körper zu misshandeln hieß, den Geist zu misshandeln.
Achtsamkeit … ist das Wunder, das in einem Augenblick unseren zerstreuten Geist zurückrufen und ihn zur Ganzheit wiederherstellen kann—damit wir jede Minute des Lebens leben können.